Unsere Nicht-Mittwochs-Wettfahrten in 2025
Auch in diesem Jahr sollte die Ehrung der teilgenommenen NMW-Crews wieder einmal, im Anschluss an das alljährliche Grünkohlessen, erfolgen. Nur in diesem Jahr war es eine ganz besondere Ehrung. Denn die Siegerehrung zur NMW 2025 jährte sich zum zehnten Mal. Dazu wurde vor einem Jahr angekündigt, dass es hierzu eine Besonderheit geben solle, was so manch einer mit Spannung erwartete.
Und so begann das Duo der Wettfahrtleitung ihre Positionen einzunehmen, bevor die gesättigten Anwesenden in eine gewisse Sofaecken-Narkolepsie verfallen konnten. Nachdem im Saal die Ruhe eingekehrt und die Aufmerksamkeit der Vereinsmitglieder und der Gäste voll und ganz errungen worden war,
erinnerten die Ehrenden an die Siegerehrung der ersten NMW-Serie vor zehn Jahren. Denn vor zehn Jahren wurden die damals teilgenommenen Crews erstmalig, nach dem Grünkohlessen in der Kieler Marine Kameradschaft, geehrt und der erste, durch H. Sennowitz gestiftete, NMW-Pokal verliehen. In den zurückliegenden zehn Jahren ist Anzahl der gestifteten Pokale um ein vielfaches erweitert worden und die Ausgestaltung der Siegerehrung nicht mehr mit der ersten seiner Zeit zu vergleichen. Und so hat sich die mittlerweile seit Jahren stattfindende Siegerehrung einen besonders hohen Stellenwert bei den Vereinsmitgliedern erlangt, was durch die nicht zu vernachlässigende Anzahl an Nicht-NMW-Teilnehmer im Saal immer wieder seine Bestätigung findet.
Wie in den Jahren zuvor, so wurde auch dieses Mal alle Boote und ihre Crews mit ihrer Gesamtplatzierung erwähnt und mit kurzen, aber gewissen Spitzen der Wettfahrtleitung gespickt, was bereits schon hier für ein gewisses Schmunzeln oder auch Heiterkeit sorgte. Aber wie in den Jahren zuvor auch, ging die Wettfahrtleitung erst bei den Platzierungen „Erster im letzten und zweiten Drittel“ ausführlicher auf das Geschehene ein. Dabei durften sich die SY Pia und SY KaMa über diese Platzierung freuen.
Aber nicht nur in den Platzierungen „Erster im Letzten und zweiten Drittel“ sollte es dieses Mal zu einem Wachwechsel gekommen sein. Nein, auch die vorderen Plätze wurden in diesem Jahr neu belegt.
Denn die Vorjahresgewinner konnten ihre Platzierung nicht verteidigen und so kam es, dass die ersten vier Plätze neu vergeben werden konnten. Dabei fuhr eine besondere Crew auf den zweiten Platz, womit sie insgeheim so sicherlich nicht gerechnet hatte. Denn sie hatten sich zwar viel vorgenommen, wurden aber durch so manche Begebenheit sprichwörtlich ausgebremst, was nicht immer nur für Heiterkeit an Bord gesorgt haben soll. Dennoch gab diese Lady´s Crew nie auf und nahm später die Wettfahrten unter dem olympischen Gedanken sportlich an.
Bei den Sonderpreisen gab es zwar nur eine kleine Wachablösung, aber die Pokale „Das goldene Fernglass“ und „First ship home“ konnten durch die Vorjahrespreisträger verteidigt werden. Nur beim „Mast- und Schotbruch“ Pokal gab es, wie bisher in jedem Jahr, eine Wachablösung. Denn wieder konnte die Wettfahrtleitung über Geschehnisse berichten, die diesem Pokal alle Ehre waren. Und somit ging dieser Preis erstmalig an zwei teilgenommene Crews der zurückliegenden NMW.
Zum Ende der Ehrung war es der Wettfahrtleitung besonders wichtig die angetretene Paradox-Crew nochmals zu ehren. Denn die Wettfahrtleitung wünschte sich stets eine reine Damencrew, welche die gesamte Wettfahrtserie durchhalten würde.
Dass das sage und schreibe zehn Jahre auf sich warten ließ ist sicherlich schade dabei gewesen, doch wiederum war es eine große Besonderheit in dieser Jubiläums-Wettfahrtserie. Und wie vor längerer Zeit angekündigt hatte sich die Wettfahrtleitung, für solch eine Crew, etwas Besonderes ausgedacht und übergab jedem Crewmitglied einen kleinen selbstgefertigten Segeltuchseesack, bestückt mit entsprechendem leistungsunterstützendem Inhalt. In der Hoffnung, dass diese Crew nun die anderen Damen und Mädchen im Verein zur Teilnahme animiert, stiftete die Wettfahrtleitung eine sogenannten „Mermaid“ Pokal und übergab diesen ebenfalls an die erfolgreiche Paradox-Crew.
Zum Ende der Ehrung der Jubiläums-NMW hatte jede Platzierung ebenfalls einen Sonderpreis überreicht bekommen. Und so konnte sich jede Schipperin, jeder Schipper mit ihrer/seiner Crew über einen Rumflasche der Johannsen Hökerei, die nur für diese zurückliegende Wettfahrtserie abgefüllt und mit den Vereinsinsignien versehen war, freuen. Was für ein schöner Abschluss!
Nach dem getanen Abendwerk erklärte die Wettfahrtleitung traditionell die Wettfahrtserie
wieder einmal offiziell für beendet, ohne zu vergessen, dass die erst- und zweitplatzierte Crew in der kommenden Wettfahrtserie mit einem Handicap von – 9,7 und – 7,3 starten wird. Denn so ist es bei uns Tradition, bevor das Wettfahrtleitungsteam die neue Wettfahrtserie offiziell für gestartet erklärt.
Wir sind gespannt was die nächste Saison so alles für uns parat hält und wie die nun anstehenden Trainingslager der Crews und die ein oder andere Verbesserung ihrer Sportgeräte für Auswirkungen haben wird. Auf jeden Fall freuen sich schon jetzt viele auf die kommende NMW 2026, in der sicherlich wieder mit einem gewissen sportlichem Ehrgeiz gesegelt, aber auch mit ganz viel Spaß und Heiterkeit gestartet werden wird.
Das Endergebnis 2025:
| Name | Teilnahmen | Gewertet | Gesamt |
|---|---|---|---|
| Schnaggi | 9 | 8 | 110,0 |
| Paradox | 9 | 8 | 107,6 |
| Sòlay | 7 | 7 | 100,3 |
| Trigon | 6 | 6 | 93,5 |
| Orca | 8 | 8 | 93,4 (*1) |
| Kama | 6 | 6 | 85,3 |
| Lotte | 6 | 6 | 82,7 |
| Freyja | 6 | 6 | 76,8 (*2) |
| Pusteblume | 5 | 5 | 70,2 |
| Sula | 4 | 4 | 61,6 |
| Monita Es. | 4 | 4 | 52,2 |
| Pia | 3 | 3 | 41,7 |
| Happy ours | 3 | 3 | 39,4 |
| Memory | 3 | 3 | 38,7 |
| Störtebeker | 1 | 1 | 14,0 |
| Undine | 1 | 1 | 13,3 |
| Mjölnir | 1 | 1 | 12,7 |
| Vorjahresabzug berücksichtigt: | (*1) - 20,4 und (*2) - 9,9 |
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